Schlagwort-Archive: Französisch

Deutsch-Französischer Tag am OvTG 2020

Seit 2003 gibt es am 22. Januar einen bundesweiten Deutsch-Französischen Tag. Dieser soll an die deutsch-französische Freundschaft erinnern. Schulen beider Länder sollen die bilateralen Beziehungen thematisieren und Kinder und Jugendliche mit dem jeweiligen Nachbarland bekannt machen.

In diesem Jahr lud die Französischlehrerin, Frau Sabine Mönch, Interessierte unseres Vereins ein, um nicht nur an der Präsentation der einzelnen Projekte teilzunehmen, sondern um auch mit einem Stand unseren Verein zu vertreten.

Herzlichen Dank dafür. Danke auch an Frau Bethan Ilett, die sich um die Durchführung eines Quiz kümmerte.

Weihnachtsessen 2019

Das Weihnachtsessen fand am 29. November 2019 im Restaurant „Zum Bären“ statt. Diesmal galt es auch französische Rätsel zu lösen, wobei die erfolgreichen Knobler mit von Frau Scipio selbstgebackenen Zézettes de Sète belohnt wurden.

Herzlichen Dank an Frau Großmann, die Gedichte vortrug, und an Frau Dr. Katharina Ebner für die Organisation.

Fahrt nach Clermont-l’Hérault 2019

Am Samstag, den 26. Oktober 2019 um 5:30 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Gauting, wo uns ein Reisebus erwartete. Nach einer sehr entspannten Fahrt über Bern kamen wir gegen 20:00 Uhr in Clermont an, wo wir von unseren Gastfamilien herzlich empfangen wurden.

Wir verbrachten vier sehr abwechslungs- und erlebnisreiche Tage. Am Mittwoch, dem 30. Oktober, nach einem kurzen Aufenthalt auf dem pulsierenden, faszinierenden, bunten Markt von Clermont, wo sich einige von uns noch mit Wein, Wahlnüssen oder Öl versorgten, fuhren wir nach Chambéry. Dort hatten wir einen Zwischenstopp. Nach einer Stadterkundung nahmen wir ein Abendessen ein und kehrten in unser Hotel zurück. Am nächsten Morgen, nach einem guten Frühstück, bei dem es auch frisch gebackene Madeleines gab, ging es um 9:00 Uhr wieder Richtung Gauting, wo wir am frühen Abend ankamen.

Es war eine sehr angenehme und trotz des dichten Programms und der langen Fahrt eine äußerst entspannte Reise. Vielen Dank natürlich an unsere französischen Freunde für das tolle Programm und die vorzügliche Verkostung, aber auch an Herrn Dr. Ulrich Hettinger für die Initiative und Durchführung.

Hier das Programm auf französisch und deutsch, das wir bei unserer Ankunft von der Jumelage erhielten:

Vortrag über Okzitanien

Damit alle Vereinsmitglieder, die sich für die Fahrt nach Clermont-l’Hérault gemeldet hatten, aber auch die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit hatten, sich vor allem über die okzitanische Sprache zu informieren, fand am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 ein kurzweiliger Vortrag statt. Wir erfuhren unter anderem, dass Okzitanisch hauptsächlich im südlichen Drittel Frankreichs, aber auch in der nordwestkatalanischen Region Val d’Aran sowie in einigen Alpentälern im Piemont gesprochen wird.

Vortrag über Occitanien

In Frankreich ist Französisch seit dem 16. Jahrhundert die alleinige Amtssprache, während Okzitanisch lediglich zu den vom französischen Staat 1999 anerkannten Regional- oder Minderheitensprachen gehört. Wie Sie der nebenstehenden Ankündigung (s. Bild) entnehmen können, war die Referentin, Frau Coline Eberhard, eine Lehrbeauftragte der LMU.

Vielen Dank an Herrn Dr. Ulrich Hettinger für die Organisation.

Besuch des Ensemble Scolaire Saint-Guilhem

Adriana Scipio

Am 28. Mai 2019 reisten 18 französische Schüler und zwei Lehrerinnen des Ensemble Scolaire Saint-Guilhem aus unserer Partnerstadt Clermont l`Hérault nach Gauting, um am folgenden Abend an der Podiumsdiskussion zum Thema „Was zählt im Leben“ teilzunehmen. Schön, dass sich die Gäste in englischer Sprache an der Diskussion beteiligten. Die Klasse hatte sich bereits vorab mit diesem Thema auseinandergesetzt und überreichte uns ein diesbezügliches Poster. Die „Big Five“ der Franzosen waren: Familie, Freunde, Gesundheit, Liebe, Glück. Es folgten in der Reihenfolge sechs bis zehn: Freiheit, Bildung, Friede, Musik und Reisen.

Am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, ging es in die KZ-Gedenkstätte nach Dachau, wo wir eine exzellente Führung in englischer Sprache erhielten. Die französischen Schüler wurden sowohl für ihr Interesse als auch ihr gutes Englisch gelobt. Durch den Besuch wurde uns wieder bewusst, wie wichtig Demokratie und Menschenrechte sind.

Am Freitag standen Unterrichtsbesuche auf dem Programm. Die Schüler nahmen vor allem am Englisch- und Französischunterricht teil. Die Englischlehrerin einer deutschen Klasse freute sich, dass sie die deutschen Schüler nicht ermahnen musste, Englisch zu sprechen. Die Klasse war begeistert, sich in der Fremdsprache auszutauschen. Zwei französische Schüler konnten Deutsch und somit den Mathematikunterricht  sowie den Unterricht in Hauswirtschaft und Ernährung besuchen. Sie genossen es, Chili zu kochen, Salat vorzubereiten sowie dann auch mit unseren Schülern zu essen. Zwei französische Schüler, die in einer 9. Klasse eine Schulaufgabe mitgeschrieben hatten, freuten sich, dass der Englischlehrer auch ihre Schulaufgabe gleich korrigierte und sie ihnen zurückgab. Ihre Freude war groß, als sie die gute Bemerkung sahen. Ein Highlight war auch die Musikstunde in englischer Sprache hielt. Hier lernten die Schüler einer 8. Klasse zusammen mit den französischen Schülern über Jazz, Blues, Gospels und Work Songs. Am Abend übten sie bayerische Volkstänze in den Räumen des örtlichen Trachtenvereins, s. Zeitungsartikel im Münchner Merkur.

Am Samstag ging es dann zum Schloss Neuschwanstein. Schön, dass uns auch einige deutsche Schüler und eine Gastmutter begleiteten.

Am Sonntag war Familientag, der äußerst unterschiedlich verbracht wurde. So besuchten Familien  beispielsweise den Englischen Garten, ein Gastschüler konnte mit seinem Gastvater, einem Piloten, in einem Kleinflugzeug bis zu den Alpen und zurück fliegen, andere wanderten um den Schliersee.

Am Montag wurden wir von Bürgermeisterin Dr. Kössinger im Rathaus verabschiedet, dann ging es noch zum Starnberger See, wo einige Schüler trotz des kühlen Wassers in den See sprangen. Anschließend ging es mit der S-Bahn zum Flughafen, von wo unsere Gäste nach Marseille zurückflogen.

Es wäre schön, wenn die Beziehung zu dieser tollen Schule der Gautinger Partnerstadt aufrechterhalten werden könnte. Weitere Berichte von Eltern, Schülern und Lehrern finden Sie in den Schulnachrichten

Was zählt im Leben?

Ein deutsch-französisch-englisches, generationenübergreifendes Projekt an der Realschule Gauting

An der Realschule Gauting wurde, auch in Zusammenarbeit mit dem DFEV sowie mit zwei Schulen unserer Partnerstädte, nämlich der St Chad’s Primary School und dem Ensemble Scolaire Saint-Guilhem, ein Projekt mit dem Thema „Was zählt im Leben?“ durchgeführt.

Unser Vorstandsmitglied, Frau Sabine Karmazin, erläutert der Klasse 5c das Farbspektrum, da die Klasse meint, dass Farben im Leben wichtig seien

Nachdem sich die Realschulklassen im Religions- und Ethikunterricht mit dem oben genannten Thema auseinandergesetzt hatten, fanden vom 26. Februar bis 1. März Gespräche mit Senioren, den sogenannten Gutfrauen (dieser Begriff wurde von der Süddeutschen Zeitung verwendet, als diese über vier lokale, sozial engagierte Unternehmerinnen berichtete) und mit einigen Mitgliedern des deutsch-französisch-englischen Vereins Gauting e.V. statt.

Prof. Dr. Vogt, Prof. Dr. Schade, Frau Wiendl, Frau Wicht, Herr Dr. Wagner (Moderation), Frau Bergmann, Bianca-Marie Burger, Frau van Kempen (von links

Bei der Podiumsdiskussion am 29. Mai wurden die auf dem Podium in deutscher Sprache stattfindenden Gespräche für die anwesenden französischen Schüler von unserem Vorstandsmitglied Frau Bethan Ilett und zwei Referendarinnen ins Englische übersetzt. Es war der Wunsch der begleitenden französischen Lehrerinnen, nicht ins Französische, sondern ins Englische zu übersetzen, da alle achtzehn  französischen Schüler bilingual, d.h. englisch/französisch an ihrer Schule unterrichtet werden.

Frau Bethan Ilett dolmetscht mit zwei Englischreferendarinnen für die anwesende französische Klasse vom Deutschen ins Englische

Das Projekt wurde durch Preisgelder in Höhe von 400 Euro geehrt, die die Schüler an Gautinger Senioren spendeten. Hier einige Bilder über das Projekt, das insgesamt ein halbes Jahr dauerte.

Ein Plakat der St Chad’s Primary School in Patchway
Plakat der französischen Klasse des Ensemble Scolaire Saint-Guilhelm in Clermont
Ein Plakat der St Chad’s Primary School in Patchway
Die Podiumsdiskussion ergab, dass Familie und Liebe sehr wichtig sind. Hier ein Plakat aus dem hervorgeht, was eine zehnte Klasse der Realschule Gauting unter Liebe versteht. Aber ohne eine intakte Umwelt wird es für kommende Generationen immer schwieriger werden.
Stellwand der St Chad’s Primary School in Patchway