Archiv der Kategorie: Rueckblick

Vortrag über Okzitanien

Damit alle Vereinsmitglieder, die sich für die Fahrt nach Clermont-l’Hérault gemeldet hatten, aber auch die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit hatten, sich vor allem über die okzitanische Sprache zu informieren, fand am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 ein kurzweiliger Vortrag statt. Wir erfuhren unter anderem, dass Okzitanisch hauptsächlich im südlichen Drittel Frankreichs, aber auch in der nordwestkatalanischen Region Val d’Aran sowie in einigen Alpentälern im Piemont gesprochen wird.

Vortrag über Occitanien

In Frankreich ist Französisch seit dem 16. Jahrhundert die alleinige Amtssprache, während Okzitanisch lediglich zu den vom französischen Staat 1999 anerkannten Regional- oder Minderheitensprachen gehört. Wie Sie der nebenstehenden Ankündigung (s. Bild) entnehmen können, war die Referentin, Frau Coline Eberhard, eine Lehrbeauftragte der LMU.

Vielen Dank an Herrn Dr. Ulrich Hettinger für die Organisation.

Herbstwanderung 2019

Am Samstag, den 12. Oktober 2019 fand eine Exkursion mit geologischem Schwerpunkt statt. Wir trafen uns dort, wo der Obertaxetweg in einen Feldweg mündet, um in Richtung Leutstetten zu laufen. Dabei erfuhren wir Wissenswertes über die Entstehung des Würmtals. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns, denn der Himmel war strahlend blau und in Leutstetten konnten wir auf der Terrasse der Schlossgaststätte ein Mittagessen genießen. Erst später zogen Schleierwolken auf.

Vielen Dank an Herrn Reinhard Scipio für die Führung.

Betriebspraktika 2019

In diesem Jahr verbrachten acht Schülerinnen eine Woche in Südengland und lernten den Lehrerberuf an Grundschulen kennen. Die Schülerinnen waren auf vier Grundschulen verteilt und machten somit unterschiedliche Erfahrungen.

An der Holy Family School konnten Tanja und Chantal an einem Workshop über die Maya teilnehmen, der von der einzigen Maya Archäologin Großbritanniens ganztägig durchgeführt wurde. Sie berichtete äußerst spannend über ihre fünfzehnjährige Tätigkeit im Urwald Mittelamerikas. Es war erstaunlich, dass sie das Leben dort, trotz giftiger Schlangen und Spinnen, mit denen sie fast täglich in Berührung kam, trotz der Zeckenplage und des einfachen Lebens im Zelt, liebte. Die Schülerinnen erfuhren über Ballspiele der Maya und über die heiße Schokolade, die diese tranken. Zudem konnten sie beispielsweise Artefakte der Maya anfassen, erraten wofür sie verwendet wurden, sich wie Maya bekleideten sowie einen Mayakalender basteln. Zudem konnten sie eine Kopie eines Maya Buches bewundern.

An der St Chad’s Primary School nahmen Nathalie und Alina DIN-A4-Plakate in Empfang, welche die dortigen Schüler zum Thema „Was zählt im Leben“ gestaltet hatten. An der Callicroft Primary School staunten Johanna und Stefanie vor allem über die „assembly“ (Vollversammlung) in der die Schüler am Freitag für ihre Leistungen geehrt werden. Dabei werden nicht nur die besten prämiert, sondern auch diejenigen, die sich verbessert haben. Linda und Sarah, die an der Stoke Lodge Primary ihr Praktikum absolvierten,  hatten vor allem viel Freude, als sie mit den kleinen Grundschulkindern spielten. Die Schule beginnt dort bereits mit dem 4. Lebensjahr und somit spielen die Kinder wie bei uns im Kindergarten, nur dass sie auch schon Rechnen und Schreiben lernen. Eine sprachliche Herausforderung waren die Präsentationen über die Schülerinnen selbst bzw. über das Thema ‚Was zählt im Leben‘, die alle Mädchen vor einem englischen Publikum hielten.

Hier einige Äußerungen der Schülerinnen:

Chantal über die Präsentation zum Thema ‚Was zählt im Leben‘, die vom englischen Schulleiter, Herrn Richard Clark kommentiert und gelobt wurde: „Zu Beginn der Präsentation war ich sehr aufgeregt, aber dann ließ die Anspannung nach und am Ende war ich erleichtert und glücklich, dass ich die Präsentation vor Engländern gemeistert hatte. Der englische Schulleiter, Herr Clark, hob vor allem die Folie hervor, in der ich die Gleichbehandlung aller Menschen erläuterte.“

Nathalie über die englische Sprache: „In der Schule war es anfangs eine Herausforderung alles zu verstehen, aber im Laufe der Woche konnte ich mich an ihre Aussprache gewöhnen. In der Familie dagegen war es einfacher, man konnte auch jederzeit nachfragen.“

Steffi über die englische Schule und die englischen Schüler:  „Die Schüler haben sehr oft selbständig gearbeitet. Mir fiel auf, dass sie vor allem viele Mathematikaufgaben gelöst haben und es war schön, dass wir ihnen dabei helfen konnten. Alle Schüler waren nett, höflich und sehr diszipliniert.“

Tanja über den Abendausflug nach Portishead an der Küste: „Der Hafen und die tolle Aussicht, die bis nach Wales reichte, waren faszinierend. Die für die Engländer typischen ‚fish’n chips‘ schmeckten sehr gut.“

Johanna über die Gastfamilie: „Wir wurden wie die eigenen Kinder sehr herzlich behandelt und waren von den Gasteltern begeistert.“

Linda zum Essen: „In der Familie haben wir meistens zu fünft gegessen. In der Schule haben wir zusammen mit den Schülern in der Kantine Mittagessen gehabt. Das Abendessen an der ‚waterfront‘ war besonders lecker.“

Sarah über Bristol: „Es war spannend mit dem Doppeldecker Bus zu fahren.“

Alina über London: „Schön, dass wir den ganzen Tag  herumgelaufen sind, im Hyde Park sich Papageien auf meine Hand gesetzt haben, den Buckingham Palast, das Parlamentsgebäude – Big Ben wurde gerade renoviert – , Downing Street – dort fand eine Demonstration über Free Palestine statt -,  den Paddington Bär sowie das London Eye gesehen haben.  Ein Erlebnis war es auch, im Hard Rock Café zu essen.“

Besuch des Ensemble Scolaire Saint-Guilhem

Adriana Scipio

Am 28. Mai 2019 reisten 18 französische Schüler und zwei Lehrerinnen des Ensemble Scolaire Saint-Guilhem aus unserer Partnerstadt Clermont l`Hérault nach Gauting, um am folgenden Abend an der Podiumsdiskussion zum Thema „Was zählt im Leben“ teilzunehmen. Schön, dass sich die Gäste in englischer Sprache an der Diskussion beteiligten. Die Klasse hatte sich bereits vorab mit diesem Thema auseinandergesetzt und überreichte uns ein diesbezügliches Poster. Die „Big Five“ der Franzosen waren: Familie, Freunde, Gesundheit, Liebe, Glück. Es folgten in der Reihenfolge sechs bis zehn: Freiheit, Bildung, Friede, Musik und Reisen.

Am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, ging es in die KZ-Gedenkstätte nach Dachau, wo wir eine exzellente Führung in englischer Sprache erhielten. Die französischen Schüler wurden sowohl für ihr Interesse als auch ihr gutes Englisch gelobt. Durch den Besuch wurde uns wieder bewusst, wie wichtig Demokratie und Menschenrechte sind.

Am Freitag standen Unterrichtsbesuche auf dem Programm. Die Schüler nahmen vor allem am Englisch- und Französischunterricht teil. Die Englischlehrerin einer deutschen Klasse freute sich, dass sie die deutschen Schüler nicht ermahnen musste, Englisch zu sprechen. Die Klasse war begeistert, sich in der Fremdsprache auszutauschen. Zwei französische Schüler konnten Deutsch und somit den Mathematikunterricht  sowie den Unterricht in Hauswirtschaft und Ernährung besuchen. Sie genossen es, Chili zu kochen, Salat vorzubereiten sowie dann auch mit unseren Schülern zu essen. Zwei französische Schüler, die in einer 9. Klasse eine Schulaufgabe mitgeschrieben hatten, freuten sich, dass der Englischlehrer auch ihre Schulaufgabe gleich korrigierte und sie ihnen zurückgab. Ihre Freude war groß, als sie die gute Bemerkung sahen. Ein Highlight war auch die Musikstunde in englischer Sprache hielt. Hier lernten die Schüler einer 8. Klasse zusammen mit den französischen Schülern über Jazz, Blues, Gospels und Work Songs. Am Abend übten sie bayerische Volkstänze in den Räumen des örtlichen Trachtenvereins, s. Zeitungsartikel im Münchner Merkur.

Am Samstag ging es dann zum Schloss Neuschwanstein. Schön, dass uns auch einige deutsche Schüler und eine Gastmutter begleiteten.

Am Sonntag war Familientag, der äußerst unterschiedlich verbracht wurde. So besuchten Familien  beispielsweise den Englischen Garten, ein Gastschüler konnte mit seinem Gastvater, einem Piloten, in einem Kleinflugzeug bis zu den Alpen und zurück fliegen, andere wanderten um den Schliersee.

Am Montag wurden wir von Bürgermeisterin Dr. Kössinger im Rathaus verabschiedet, dann ging es noch zum Starnberger See, wo einige Schüler trotz des kühlen Wassers in den See sprangen. Anschließend ging es mit der S-Bahn zum Flughafen, von wo unsere Gäste nach Marseille zurückflogen.

Es wäre schön, wenn die Beziehung zu dieser tollen Schule der Gautinger Partnerstadt aufrechterhalten werden könnte. Weitere Berichte von Eltern, Schülern und Lehrern finden Sie in den Schulnachrichten

Frühjahrsmarkt 2019

Wir hatten einen Stand/eine Bude, vor dem Rathaus mit Fähnchen und dann den Aufbau im Foyer aus mehreren Tischen, Stühlen und Stellwänden um die Malaktion umzusetzten. Herr Dr. Wagner von Gauting hilft hatte mit seinen EU-Aktions-Kollegen den Europa-Stand direkt neben unserer Bude zum Rathauseingang hin, mit Bio-Weinverkostung. Zudem gab es im Foyer Aufsteller im Rahmen des Malwettberbes der Grundschule zum Europatag. Das hat gut mit unserer Malaktion harmonisiert.

Frau Kössinger hat uns besucht, es gab einen Pressetermin und sie überreichte den ersten Künstlerinnen Ihre Gewinne: Gutscheine der Buchhandlung Kirchheim. Im weiteren Lauf des Nachmittags haben sich weitere Kinder auf Leinwänden und Papier zum Thema Europatag verewiglicht.

Da das Wetter den Andrang recht gezügelt hat, waren entsprechend weniger Kinder unterwegs. Allerdings hat dies mit der Anzahl an Leinwänden und Malmöglichkeit, sowie mit unseren, im Vorfeld organisieren Gewinnen harmonisiert. So hatten letztendlich wirklich jeder Teilnehmer der Malaktion einen Gutscheine der Buchhandlung Kirchheim gewonnen und Streit um Leinwände und Malplätze gab es auch keinen. Zudem gab es auch ein Quiz über Flaggen, Geografie sowie Euromünzen der EU-Länder.

Utensilien zum DFEV-Quiz auf dem Frühjahrsmarkt

Was zählt im Leben?

Ein deutsch-französisch-englisches, generationenübergreifendes Projekt an der Realschule Gauting

An der Realschule Gauting wurde, auch in Zusammenarbeit mit dem DFEV sowie mit zwei Schulen unserer Partnerstädte, nämlich der St Chad’s Primary School und dem Ensemble Scolaire Saint-Guilhem, ein Projekt mit dem Thema „Was zählt im Leben?“ durchgeführt.

Unser Vorstandsmitglied, Frau Sabine Karmazin, erläutert der Klasse 5c das Farbspektrum, da die Klasse meint, dass Farben im Leben wichtig seien

Nachdem sich die Realschulklassen im Religions- und Ethikunterricht mit dem oben genannten Thema auseinandergesetzt hatten, fanden vom 26. Februar bis 1. März Gespräche mit Senioren, den sogenannten Gutfrauen (dieser Begriff wurde von der Süddeutschen Zeitung verwendet, als diese über vier lokale, sozial engagierte Unternehmerinnen berichtete) und mit einigen Mitgliedern des deutsch-französisch-englischen Vereins Gauting e.V. statt.

Prof. Dr. Vogt, Prof. Dr. Schade, Frau Wiendl, Frau Wicht, Herr Dr. Wagner (Moderation), Frau Bergmann, Bianca-Marie Burger, Frau van Kempen (von links

Bei der Podiumsdiskussion am 29. Mai wurden die auf dem Podium in deutscher Sprache stattfindenden Gespräche für die anwesenden französischen Schüler von unserem Vorstandsmitglied Frau Bethan Ilett und zwei Referendarinnen ins Englische übersetzt. Es war der Wunsch der begleitenden französischen Lehrerinnen, nicht ins Französische, sondern ins Englische zu übersetzen, da alle achtzehn  französischen Schüler bilingual, d.h. englisch/französisch an ihrer Schule unterrichtet werden.

Frau Bethan Ilett dolmetscht mit zwei Englischreferendarinnen für die anwesende französische Klasse vom Deutschen ins Englische

Das Projekt wurde durch Preisgelder in Höhe von 400 Euro geehrt, die die Schüler an Gautinger Senioren spendeten. Hier einige Bilder über das Projekt, das insgesamt ein halbes Jahr dauerte.

Ein Plakat der St Chad’s Primary School in Patchway
Plakat der französischen Klasse des Ensemble Scolaire Saint-Guilhelm in Clermont
Ein Plakat der St Chad’s Primary School in Patchway
Die Podiumsdiskussion ergab, dass Familie und Liebe sehr wichtig sind. Hier ein Plakat aus dem hervorgeht, was eine zehnte Klasse der Realschule Gauting unter Liebe versteht. Aber ohne eine intakte Umwelt wird es für kommende Generationen immer schwieriger werden.
Stellwand der St Chad’s Primary School in Patchway

45-jähriges Partnerschaftsjubiläum mit Clermont l’Herault in Gauting

Vom Donnerstag, 27. September, bis Sonntag, 30. September 2018, waren 24 Gäste aus Clermont und fünf aus Patchway zu Besuch in Gauting. Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste im Rathaus wurden die ausländischen Vereinsmitglieder von ihren Gastfamilien abgeholt und verbrachten mit ihnen den ersten Abend. Am nächsten Tag ging es auf die Wies’n und am Abend trafen wir uns im Vereinsheim der Gautinger Trachtler, um bayerische Tänze einzuüben und bayerische Schmankerl zu genießen. Herzlichen Dank an den Trachtenverein für die freundliche Einladung.

Am Samstag stand auf Wunsch unserer französischen Gäste der Besuch der Gedenkstätte Dachau auf dem Programm. Anschließend kehrte die Gruppe in der Altstadt zu einem gemeinsamen Mittagessen ein und danach fand noch eine Altstadtführung statt.

Abends lud die Gemeinde zum offiziellen Festabend im Großen Sitzungssaal ein. Während die französische Gruppe am Sonntagvormittag wieder mit ihren drei Kleinbussen Richtung Frankreich fuhr, reisten die englischen Gäste erst am Montag wieder zurück.

Die französische Gruppe singt uns beim Festakt im Gemeindesaal ein Ständchen vor

Bereits im Mai 2018 (vom 17. – 22. Mai 2018) fanden die Jubiläumsfeiern in Clermont l’Herault statt. Bei diesem Anlass war auch eine offizielle Delegation Gautings zusammen mit Mitgliedern aus dem Partnerschaftsverein zugegen. Unter … findet sich ein Bericht dazu. Weitere Eindrücke kann man auch der lokalen französischen Zeitung Midi Libre vom 25. Mai 2018 (s.a. Menüpunkt Presse) entnehmen.

Bericht von der 45-Jahr-Feier in Clermont l’Herault

Pia Langer

50 Teilnehmer machten sich an Pfingsten (21.05.2018) mit Bus, PKW und Flugzeug aus Gauting auf den Weg nach Clermont l’Herault, um dort das 45-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft der beiden Gemeinden zu feiern. Als offizielle Vertreter des Rathauses reisten die Bürgermeisterin Frau Dr. Kössinger mit ihrem Ehemann und Willi Rodrian aus der Gemeindeverwaltung an, den DFEV vertrat als neu gewähltes Vorstandsmitglied Pia Langer. Die jugendlichen Schüler der Musikschule Gauting mit ihrem Lehrer sollen nicht unerwähnt bleiben, trugen sie doch während des gesamten Aufenthalts immer wieder zur musikalischen Untermalung bei. Auch die Bürgermeisterin von Patchway und der Vertreter des englischen Partnerschaftsvereins waren der Einladung zu diesem besonderen Anlass gefolgt.

Nach der Zimmerverteilung und einem Aperitif in einem der schönen Cafes auf der Esplanade im Ortszentrum, traf man sich zu einem kleinen Imbiss im Lycee du Cep d’or, wo die deutschen Gäste aufs Herzlichste begrüßt wurden. Die meisten legten sich nach der anstrengenden Reise bald schlafen, stand doch am nächsten Morgen bereits um 9 Uhr der Besuch eines Weinkellers mit Verkostung auf dem Programm. Hervorragendes Olivenöl konnte man im Anschluss in einer Olivenmühle probieren. Für die Jugendlichen hatten die französischen Gastgeber eine Stadterkundung organisiert.

Sodann ging es an den Lac du Salagou, wo der französische Oliven-und Weinbauernverband eine besondere Ehrung verdienter Gautinger in Originalkostümen mit Musik und viel Promborium vornahm. Nach einer leckeren „Grillade“, hieß es dann schon zum viel umjubelten Konzert der Gautinger Bigband aufzubrechen, bevor der Festabend in der wunderschönen alten Kirche im Zentrum Clermonts stattfand, zu dem auch die Jugendlichen des Gautinger Jugendzentrums dazu stießen, die wie jedes Jahr an Pfingsten eine Jugendfreizeit am Campingplatz des Lac du Salagous verbrachten.

Nach einem köstlichen mehrgängigen Essen mit ausreichender Weinbegleitung wurden die offiziellen Reden anlässlich der Feierlichkeiten gehalten und die Gastgeschenke überreicht. Das mitgebrachte Bierfass öffnete Frau Dr. Kössinger gekonnt mit wenigen Schlägen, so dass sich die französischen Freunde am geschenkten bayerischen Bier erfreuen konnten und sogar das gelieferte Holzfass käuflich erwerben wollten. Eine vom DFEV überreichte Schnupftabakmaschine brachte das bayerische Brauchtum näher und fand großen Anklang.

Sonntagvormittag wurden von den Vertretern der französischen, englischen und deutschen Gemeinden und den Vertretern der jeweiligen Partnerschaftsvereine die weiteren geplanten Projekte und Aktivitäten im Rathaus besprochen und der Termin für den Gegenbesuch der Franzosen im September festgelegt. Der Vertreter der spanischen Stadt Huercal Overa , mit der Clermont ab September eine weitere Städtepartnerschaft eingeht, war ebenfalls anwesend.

Das gemeinsame Konzert der französischen und deutschen Musikschule bildete eines der Highlights des Besuchs und man unterhielt sich auch beim anschließenden Aperitif und dem letzten gemeinsamen Essen noch lange über die wunderbar gespielten Stücke und den herrlichen Gesang.

Amandea Ackermann, Sängering aus Gauting, und das Orchester der Musikschule Gauting bei der Jubiläumsfeier in Clermont l’Herault

Am nächsten Morgen hieß es für die meisten auch schon wieder Abschied nehmen und die Heimfahrt anzutreten.

Für alle war es eine unvergessliche Reise und wir freuen uns, beim Gegenbesuch die liebgewonnenen Freunde in Gauting begrüßen zu dürfen.

Weitere Eindrücke s. a. Menüpunkt Presse (Midi Libre vom 25. Mai 2018).